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Digitalisierung der Zukunft

Wie keine andere technologische Entwicklung ergreift und durchdringt die Digitalisierung sowohl unseren gesellschaftlichen Alltag als auch unsere Wirtschaft und Industrie. Für die Unternehmen ist Digitalisierung eines der wichtigsten Themen, die es derzeit umzusetzen gilt, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Digital Hub Initiative des BMWi

Mit der Digital Hub Initiative zur strategischen Förderung der Kooperation von Unternehmen, Gründern und Wissenschaft unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Entstehung digitaler Hubs in Deutschland. Die Zusammenarbeit und Vernetzung an einem gemeinsamen Ort stellt den Nährboden für neue Innovationen und Geschäftsmodelle dar.  Mehr zur Digital Hub Initiative des BMWi

In der Ausschreibung „de:hub“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden am 15. März 2017 zwei sächsische Bewerbungen eingereicht. Der Standort Dresden legte ein Konzept für ein „Smart Systems Hub – Enabling IoT“ vor, die Leipziger Bewerbung konzentrierte sich auf das Thema „Smart Infrastructure“. Aus einer Vielzahl von Bewerbern konnten sich die beiden Konzepte für einen von zwölf Hub-Standorten durchsetzen. Unter der Bezeichnung „Smart Systems & Infrastructure Hub“ werden die beiden Ansätze seit der Bekanntgabe des BMWi am 21. April 2017 vorangetrieben.

Das Dresdner Konzept:
Integration von Hardware, Software und Connectivity

Das Dresdner Konzept Smart Systems – Enabling IoT setzt auf die Integration von Hardware, Software und Connectivity als Fundament unserer digitalen Zukunft. Hier liegt der wesentliche Erfolgsfaktor der digitalen Transformation von Unternehmen jeder Größe und Branche: in der intelligenten fachlichen und technischen Integration der Nutzer, der unterschiedlichsten Geräte und der Geschäftsprozesse auf Basis einer einfach anwendbaren, standardisierten, sicheren, global verfügbaren und skalierbaren Softwareplattform.

Seit Oktober 2016 arbeitet eine Taskforce an der Initiierung des Smart Systems Hubs unter Mitwirkung der Technischen Universität Dresden, dem Silicon Saxony e.V., der Hightech Startbahn, Fraunhofer sowie des Bitkom, des Freistaates Sachsen, der HTW Dresden und weiterer Akteure aus Wirtschaft und Forschung. Wesentliche Aktivitäten der Taskforce liegen in der Gewinnung von Partnern und der notwendigen Finanzierungen sowie der räumlichen und organisatorischen Planung für den Smart Systems Hub – Enabling IoT.

Mission

Bündelung der Kräfte in den Schlüsselbereichen

Um die digitalen Gestaltungsmöglichkeiten auszuschöpfen und im rasanten Wettbewerb um innovative Entwicklungen und deren Wertschöpfung erfolgreich zu sein, setzt der Dresdener Smart Systems Hub – Enabling IoT auf eine eng vernetzte Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure: Als lebendiger Knotenpunkt wird er die umfassende Kompetenz in den Schlüsselbereichen Hardware – Software – Connectivity am Standort bündeln und Wirtschaft, Startup-Szene, Wissenschaft und Investoren in Dresden zusammenbringen.

In diesem Innovationsraum mit Zugang zu Expertenwissen, Unternehmen, Startups und ambitionierten Makern vom Software-Entwickler bis zu Hardware- und Connectivity-Experten wird eine High-Tech-Community entstehen, die im Bereich Technologietransfer eine neue Qualitätsstufe von nationaler und internationaler Sichtbarkeit erreicht. Durch einfachen Zugang zu Produktionsmitteln, das nötige Know-how und die fachliche Expertise in einer befruchtenden kreativen Atmosphäre werden Angebote für den entscheidenden Sprung in die digitale Zukunft geschaffen.

Trails

Ein Trail führt interessierte Gäste, Manager, Unternehmer,  Investoren  oder  Studierende,  durch  den  Smart  Systems Hub. Ein Trail stellt ein spezifisches Kompetenzfeld des Hubs aus, in dem Besuchern innovative Anwendungen, Technologien und Geschäftsmodelle zur Digitalisierung demonstriert werden. Ziel ist es, Austausch, Kooperation und Kollaboration zwischen den
Stakeholdern innerhalb und außerhalb des Hubs zu starten. Ein Trail wird von einem Leitpartner organisiert, dessen Kontaktadresse Sie auf der ersten Seite der Trail-Beschreibung finden. Ein Trail kann Besuche bei Partnern, Firmen oder Forschungsinstitutionen aus ganz Sachsen einbeziehen, z.B. aus Dresden, Chemnitz, Freiberg oder Leipzig.

Weitere Informationen zu aktuellen Trail-Angeboten:

Akteure

Ein starkes Netzwerk

Die Grundidee des Dresdner Hubs ist es, die Vielzahl bereits vorhandener Infrastrukturen, Initiativen, Themen und Verbünde zu nutzen und um die neuen Elemente des Hub-Konzepts zu ergänzen. Die Roadmap sowie die Investitionen zur Realisierung des Hubs bleiben daher überschaubar. Das Konzept wird von engagierten Schlüsselakteuren getrieben und von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Forschung unterstützt und gefördert.

 

Mitmachen

Schnittstellen zwischen exzellenter Forschung und leistungsfähigen und innovativen Unternehmen

Das Herzstück des Dresdner Hub-Konzepts ist ein Co-Innovation Center: Hier fließen die herausragenden Merkmale des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts genauso ein wie die Aspekte Internationalität und Verknüpfung von KMUs, Startups, Wissenschaft und großen Wirtschaftsunternehmen.  Startups sowie bereits etablierte Unternehmen können hier auf Zeit oder dauerhaft in direkter Nachbarschaft zu Forschungsinstitutionen beispielsweise mit kleinen Entwicklungsteams andocken.

Eine zentrales Hub Office koordiniert und verantwortet Aufbau, Betrieb und Vernetzung des Hubs. Es fördert die Vernetzung des gesamten Hubs und seiner Akteure innerhalb und nach außen, begleitet aktiv die Koordination von Innovationsprozessen sowie Transfermaßnahmen und übernimmt die erforderlichen Dienstleistungen. Ein Conference Center, eine Hub Embassy, ein Pub sowie das Dresdner Umfeld werden für ein „Campus-Gefühl“ im Smart Systems Hub – Enabling IoT sorgen.

Gemeinsame Veranstaltungen wie Meet-ups, Code-Jams, Hackathons, aber auch neue Formate für Themen wie „Culture und Mind Change“, werden den Austausch fördern. Mentoring zu Themen wie Design Thinking, Business Model Innovation, Lean Startup und Entrepreneurship sollen junge Unternehmen und Startups schnell zu interessanten Geschäftsmodellen führen. Gemeinsame Projekte und Kunden werden Innovationen fördern und neue Produkte und Dienstleistungen hervorbringen.

Dieses Umfeld bietet infrastrukturell die Möglichkeit, mit den beteiligten Institutionen eine „Straße des Erlebens“ zu gestalten. Co-Working-Space, Design-Thinking, Hands-On-Experience, Venture-Beratung, Startup-Community und Uni-Campus mit den relevanten Instituten und Labs: All dies wird die Eintrittsschwelle für Startups und mittelständische Unternehmen zu den beteiligten Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft senken und die Möglichkeit für einen national und international sichtbaren Innovationskosmos schaffen.

Wenn Sie mehr erfahren oder sich im Hub-Konzept engagieren möchten, kontaktieren Sie uns bitte.