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Review • Thin[gk]athon „Transformation der Regionen“: Gemeinsam Zukunft gestalten
June 17, 2026
Co-Innovation
Digitalisierung
Co-Innovation für eine energieeffiziente Erzgebirgsregion!
Thin[gk]athon „Transformation der Regionen“: Gemeinsam Zukunft gestalten
Wie können Regionen ihre Innovationskraft gezielt nutzen? Wie lassen sich Digitalisierung, Ressourceneffizienz und intelligente Prozesse in konkrete Anwendungen übersetzen? Und wie gelingt es, unterschiedliche Akteure an einem Tisch zusammenzubringen, um gemeinsam an der Zukunft einer Region zu arbeiten?
Diesen Fragen widmete sich der Thin[gk]athon „Transformation der Regionen“ vom 9. und 10. Juni 2026 in Zwickau und Zwönitz. Organisiert vom Smart Systems Hub und gemeinsam mit dem simul⁺ InnovationHub sowie weiteren Partnern, brachte das Format Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Technologie und Wissenschaft zusammen.

MarkusReisch
Director








„Besonders beeindruckt haben mich die Präsentationen der drei besten Teams des Thing(k)athons „Transformation der Region“, den wir auch mit dem simul⁺ InnovationHub unterstützt haben: Mit viel Kreativität, Praxisnähe und Lösungsorientierung haben sie Ideen entwickelt, die die Herausforderungen der Challengegeber punktgenau aufgegriffen haben – ein starkes Beispiel dafür, welches Potenzial in interdisziplinärer Zusammenarbeit steckt.“
- Stephanie Schmidt, Leiterin simul+InnovationHub des Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung
Was machte den Thin[gk]athon „Transformation der Regionen“ so besonders?
Erster multi-regionaler Thin[gk]athon überhaupt!
Parallele Durchführung an zwei Standorten (Buntspeicher Zwönitz und BIC Zwickau).
Je Standort eine Challenge.
In nur zwei Tagen ist ein funktionierender KI-Assistent-Prototyp für das Landratsamt Erzgebirgskreis entstanden.

Der Startschuss: Vom regionalen Problem zum präsentierbaren Prototyp in 48 Stunden
Der Thin[gk]athon ‚Transformation der Regionen‘ brachte Verwaltung, Wirtschaft, Talente und Innovationsakteure an mehreren Standorten zusammen, um innerhalb weniger Tage konkrete Lösungen für die Zukunft einer Region zu entwickeln und diese direkt auf die Bühne der futureSAX‑Innovationskonferenz zu bringen.
Eine Besonderheit des Formats war die gleichzeitige Durchführung an zwei Standorten:
Buntspeicher Zwönitz
Business and Innovation Centre (BIC) Zwickau
An beiden Orten arbeiteten interdisziplinäre Teams parallel an realen Herausforderungen der regionalen Transformation. Statt theoretischer Diskussionen standen konkrete Fragestellungen, schnelle Iterationen und erste technische Lösungen im Mittelpunkt.
Dabei wurde einmal mehr deutlich, welches Potenzial entsteht, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und gemeinsam an praxisnahen Herausforderungen gearbeitet wird.
Aus Herausforderungen werden konkrete Lösungsansätze
Im Zentrum des Thin[gk]athons standen konkrete Fragestellungen aus Wirtschaft und Verwaltung. Die Teams entwickelten erste Konzepte, technische Architekturansätze und prototypische Lösungen, die regionale Transformationsprozesse unterstützen können.
Eine der zentralen Challenges wurde gemeinsam mit dem Landratsamt Erzgebirgskreis bearbeitet.
Ausgangspunkt war eine Herausforderung, die viele Organisationen kennen: Über Jahre gewachsene Softwarelandschaften erschweren den Überblick über bestehende Anwendungen und deren Funktionen. Gleichzeitig entstehen regelmäßig neue Anforderungen aus den Fachbereichen, die bewertet und passenden Systemen zugeordnet werden müssen.
Die Aufgabe bestand darin, einen ersten technischen Prototyp für einen intelligenten App-Matching-Prozess zu entwickeln.
App-Match: Die passende Anwendung schneller finden
Aktuell existieren im Landratsamt Erzgebirgskreis mehr als 140 Anwendungen mit unterschiedlichsten Funktionen und Einsatzgebieten.
Die Teams entwickelten Ansätze, wie Anforderungen aus strukturierten Dokumenten automatisiert ausgelesen und mit vorhandenen Informationen aus dem IT-Wiki abgeglichen werden können.
Das Ziel:
bestehende Anwendungen besser nutzen
Doppelstrukturen vermeiden
Entscheidungsprozesse beschleunigen
Transparenz über vorhandene Lösungen schaffen
Die entwickelten Konzepte kombinierten verschiedene technologische Bausteine wie Dokumentenanalyse, semantisches Matching, Wissensextraktion und erklärbare Bewertungssysteme.
Statt einer einfachen Trefferliste entstand die Vision eines Systems, das nachvollziehbar begründet, warum bestimmte Anwendungen für eine Anforderung geeignet sind und gleichzeitig direkt auf weiterführende Dokumentationen verweist.
Co-Innovation für die Transformation der Regionen
Der Thin[gk]athon zeigte eindrucksvoll, dass regionale Transformation weit mehr ist als die Einführung neuer Technologien.
Erfolgreiche Veränderungen entstehen dort, wo Verwaltung, Unternehmen, Technologieanbieter und Talente gemeinsam Lösungen entwickeln und Perspektiven zusammenführen.
Innerhalb von nur zwei Tagen entstanden belastbare Konzepte und erste Prototypen, die zeigen, wie Digitalisierung konkret zur Unterstützung regionaler Entwicklungsprozesse beitragen kann.
Dabei standen Themen wie:
digitale Transformation
intelligente Prozessunterstützung
Ressourceneffizienz
nachhaltige Regionalentwicklung
datengetriebene Entscheidungsfindung
im Mittelpunkt der Arbeit.
Die Bühne der futureSAX-Innovationskonferenz
Der Abschluss des Formats fand auf der futureSAX-Innovationskonferenz 2026 statt.
Dort präsentierten die Teams ihre Ergebnisse in kompakten Pitches vor dem Publikum der sächsischen Innovationscommunity. Die entwickelten Konzepte und Prototypen machten sichtbar, wie schnell aus realen Herausforderungen konkrete Lösungsansätze entstehen können.
Die Präsentationen zeigten nicht nur technologische Möglichkeiten, sondern vor allem das Innovationspotenzial, das in den Regionen Sachsens bereits heute vorhanden ist.
Unser Fazit

Der Thin[gk]athon „Transformation der Regionen“ hat gezeigt, wie regionale Innovationskraft durch Zusammenarbeit, Technologie und Co-Innovation sichtbar und nutzbar gemacht werden kann.
An zwei Standorten entstanden innerhalb kürzester Zeit konkrete Lösungsansätze für reale Herausforderungen aus Verwaltung und Wirtschaft. Noch wichtiger war jedoch der Austausch zwischen den beteiligten Akteur, der neue Perspektiven eröffnete und die Grundlage für zukünftige Kooperationen schuf.
Genau darin liegt die Stärke des Formats: Herausforderungen werden nicht nur diskutiert, sondern gemeinsam bearbeitet. Aus Ideen werden Konzepte, aus Konzepten entstehen Prototypen – und aus Prototypen können Lösungen für die Zukunft unserer Regionen werden.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, Mentor, Challengegebern und Partnern – insbesondere beim simul⁺ InnovationHub, futureSAX, dem Buntspeicher Zwönitz, dem BIC Zwickau, der Sellium GmbH und dem Landratsamt Erzgebirgskreis – für zwei inspirierende Tage voller Ideen, Austausch und regionaler Innovationskraft.
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ÜBER DAS FORMAT
THIN[GK]ATHON®
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